Elektrische Trennwandpresse mit Tisch
Elektrische Mittelwandpresse mit Tisch
Die elektrische Mittelwandpresse ist ein robustes Gerät für Imker, die bequem und in größerem Umfang Mittelwände aus eigenem Bienenwachs herstellen möchten. Die eigene Herstellung bietet einen entscheidenden Vorteil: Sie haben die volle Kontrolle über Herkunft und Reinheit des Wachses, vermeiden unerwünschte Beimischungen (z. B. Paraffin) und reduzieren gleichzeitig deutlich das Risiko der Einschleppung und Verbreitung von Krankheiten, einschließlich der Amerikanischen Faulbrut. Dank der durchdachten Ausführung kann das Gerät problemlos von einer Person bedient werden – die Arbeit ist fließend, sicher und spart Zeit bei der Wachsverarbeitung.

Das Tragwerk besteht aus einem massiven Stahlrahmen aus L-Profilen (47 × 47 × 3 mm) mit widerstandsfähiger grüner Lackierung. Die Konstruktion gewährleistet Stabilität beim Arbeiten und hilft, Motorvibrationen zu dämpfen. Ein großer Vorteil für die komfortable Bedienung ist das Fußpedal, mit dem Sie die Walzen einfach starten und stoppen – die Hände bleiben so frei für die präzise Führung des Wachsbandes. Zum Gerät gehören präzise gravierte Walzen, die die typische sechseckige Zellenstruktur der Mittelwand prägen.
Konstruktion und Arbeitsablauf
Der Arbeitstisch hat die Maße 40 × 75 cm und eine Höhe von 60 cm (die Gesamthöhe der Maschine beträgt ca. 820 mm). In den Rahmen ist praktisch eine geräumige Edelstahlwanne von 30 × 50 cm mit einer Tiefe von 10 cm integriert, die zum Ablegen der fertigen Mittelwände dient und gleichzeitig das Wasser beim Besprühen der Walzen auffängt. Die Walzen bestehen aus einer Aluminiumlegierung mit Stahlkern, haben einen Durchmesser von 73–74 mm und eine Arbeitslänge von 300–310 mm. Der Antrieb erfolgt über einen Elektromotor mit Stirnradgetriebe, die Kraftübertragung wird durch eine robuste Kette realisiert. Die Walzendrehzahl ist auf etwa 16 U/min eingestellt, damit der Lauf gleichmäßig und der Zellenabdruck einheitlich ist.
So läuft die Herstellung ab: Für das beste Ergebnis wird das Wachs häufig in zwei Schritten verarbeitet. Zunächst wird das geschmolzene Wachs in Formen gegossen, nach dem Erstarren erwärmt und auf glatten Walzen (separat bestellbar) zu einem durchgehenden Band mit einer Dicke von ca. 0,8–1,0 mm vorgewalzt. Dieses Band wird anschließend durch die gemusterten Walzen der Presse geführt, die das Zellenrelief erzeugen. Die Dicke der Mittelwand lässt sich mit Justierschrauben (M10 × 65) fein einstellen. Beim Prägen werden die Walzen leicht mit Wasser besprüht, damit das Wachs nicht klebt. Für den Eigenbedarf können auch dickere Mittelwände (ca. 1,0–1,3 mm) hergestellt werden, die von den Bienen oft bereitwilliger angenommen und schneller ausgebaut werden. Beim Wabenbau verwenden die Bienen in der Regel etwa 20–50 % des Wachses aus der Mittelwand und ergänzen den Rest aus eigenen Wachsschuppen.
Lieferumfang
- Gravierte Walzen aus Aluminiumlegierung mit Stahlkern (Muster: sechseckige Zellen)
- Robuster Stahltisch mit befestigtem Motor und Getriebe
- Steuerungselektronik mit Sicherheits-Fußpedal und Hauptschalter
- Edelstahlwanne zum Auffangen von Wasser und Ablegen der Wachsplatten
- Antriebskette zur Verbindung von Motor und Walzen
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Technische Parameter
| Parameter | Wert |
| Antrieb und Stromversorgung | Elektromotor mit Stirnradgetriebe, 230 V (Leistung 750–1500 W) |
| Bedienung | Elektrischer Fußschalter + Hauptschalter ON/OFF |
| Walzenmaße | Durchmesser 73 mm, Länge 310 mm |
| Arbeitsgeschwindigkeit | ca. 16 U/min (Übersetzungsverhältnis 1:35, Motor 1400 U/min) |
| Maße der Edelstahlwanne | 500 × 300 × 100 mm |
| Gesamtmaße (B × T × H) | Auf Wannenhöhe 1105 × 400 mm, Gesamthöhe 820 mm |
| Einstellung der Mittelwanddicke | Ja, stufenlos über Justierschrauben (M10 × 65) |



























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