Der Februar, zwar der kürzeste Monat des Jahres, ist bekannt für seinen wechselhaften Charakter. Warmes Wetter lockt die Knospen oft verfrüht zum Öffnen, bevor Nachtfrost sie dann wieder verbrennt. Wie Karel Čapek es treffend in seinem Werk „Das Jahr des Gärtners“ beschreibt, trägt der Februar zwei Gesichter: Großzügig schneebedeckte Landschaften laden zu winterlichem Vergnügen ein, während uns mildere Tage bereits an landwirtschaftliche und imkerliche Arbeiten im nahenden Frühling denken lassen. Der Winter ist zwar noch nicht vorbei, aber Gedanken an Garten und Imkerei nehmen bereits Gestalt an. Nutzen wir daher diese ruhigen Tage, um uns selbst zu erholen und auf die kommende Saison vorzubereiten.
Der Januar ist da – ein Monat der neuen Anfänge und mutigen Vorsätze. Dieser kälteste Monat des Jahres bringt eisige Temperaturen und mit Schnee bedeckte Bienenstöcke. Jetzt ist die Zeit, in der sich Bienen und Imker eine kleine Auszeit gönnen dürfen. Ideal zum Rückblick auf das vergangene Jahr sowie zur Planung der kommenden Saison. Obwohl Herausforderungen wie die Ausbreitung der Asiatischen Hornisse, Viruserkrankungen der Bienen oder Sparmaßnahmen vor uns liegen, lassen sich diese leichter bewältigen, wenn wir als Gemeinschaft zusammenhalten und ihnen mit Zuversicht begegnen. Suchen wir in schwierigen Zeiten lieber nach Chancen und nicht nach Hindernissen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien viel Gesundheit und dass Ihnen Ihre Bienen stets mehr Freude als Sorgen bereiten mögen!
„Üppige Blüte, volle Beuten, ein Tropfen Honig im Mai ist wertvoller als Gold.“ – Diese alte Volksweisheit bestätigt sich immer wieder aufs Neue.
Der Mai ist ein magischer Monat, in dem das Imkerjahr in seine wichtigste Phase eintritt. Rings um die Bienenstöcke herrscht emsiges Treiben, die Bäume blühen in voller Pracht und die Natur bietet unseren Bienen eine reiche Nahrungsquelle aus süßem Nektar und Pollen.
Für die Imker bedeutet der Mai eine arbeitsreiche, jedoch faszinierende Zeit. Was genau bringt dieser Monat also für die Bienenvölker und ihre Betreuer?
Winterromantik, verschneite Landschaften und das Knirschen von Schlitten im Schnee... Während sich die Kinder über Schneespaß freuen, ruhen die Bienen friedlich in ihren Stöcken. Der Dezember ist für viele ein Monat voller Gegensätze – besinnliche Ruhe und hektische Weihnachtsvorbereitungen. Während wir dem perfekten Weihnachtsfest hinterhereilen, nutzen die Bienen diese kalte Jahreszeit für ihre wohlverdiente Ruhephase. Zeit auch für uns Imker, es ruhiger angehen zu lassen. Eine dampfende Tasse heißer Honigmet, gemütlich am Kamin sitzen und eintauchen in das Leben der Bienenvölker und in unsere imkerlichen Weihnachtstraditionen. Der Advent beginnt dieses Jahr am 3. Dezember und die Tage werden bis zur Wintersonnenwende am 22. Dezember immer kürzer, womit wir in den astronomischen Winter eintreten.
Im November beginnt traditionell die Erkältungszeit, was die Nachfrage nach hochwertigem Honig aus der Region stark erhöht. Gemütliche Teestunden zu Hause und der herrliche Duft frisch gebackener Honiglebkuchen prägen nun viele Haushalte. Auch Bienenwachskerzen sind jetzt besonders beliebt und verbreiten ihr warmes Licht an kühlen, dunklen Novemberabenden. Die Ruhe im Bienenstand täuscht: fleißige Imker treffen bereits Vorbereitungen für die zweite Varroa-Behandlung, kümmern sich sorgfältig um das Wachs, füllen den Honig ab und bereiten allerlei Produkte für die Weihnachtsmärkte vor. Weitere Details und hilfreiche Tipps dazu erfahren Sie im Novemberkalender. Lehnen Sie sich bei einer heißen Tasse Tee zurück und genießen Sie Ihre Lektüre.


























































































































































