Behandlungsresistenzen können die Wirksamkeit bestimmter Mittel gegen die Varroamilbe vermindern. Sie entstehen, wenn weniger empfindliche Milben die Anwendung überleben und sich vermehren. Ein unzureichender Behandlungserfolg bedeutet allerdings nicht automatisch eine Resistenz. Auch Anwendungsfehler, ungeeignete Bedingungen oder erneuter Milbeneintrag kommen als Ursachen infrage. Eine sorgfältige Erfolgskontrolle ist deshalb besonders wichtig. Zugelassene Mittel sollten ausschließlich entsprechend ihren Anwendungsvorgaben eingesetzt werden. Ein abgestimmtes Konzept mit biotechnischen Maßnahmen kann die Abhängigkeit von einzelnen Wirkstoffen reduzieren.