Melezitosehonig kann bei bestimmten Honigtautrachten in größerer Menge auftreten. Sein hoher Melezitoseanteil begünstigt eine rasche Kristallisation bereits in den Waben. Dadurch lässt er sich häufig nur schwer oder gar nicht ausschleudern. Frühe Erkennung erleichtert die Planung geeigneter Erntemaßnahmen. Der Umgang mit betroffenen Waben hängt von Zeitpunkt und Betriebsweise ab. Größere Vorräte dieses Honigs können für die Überwinterung problematisch sein. Eine sorgfältige Einschätzung von Trachtverlauf und Futterversorgung ist deshalb besonders wichtig.